Studium in China
Bei deutschen Studenten oder Auszubildenden erfreut sich die Volksrepublik China steigender Beliebtheit. Ein Studienplatz und ein Praktikum im Reich der Mitte sind begehrt.
Wie in vielen anderen Ländern auch, werden in China Studiengebühren erhoben. Ausländische Studenten müssen tiefer in die Tasche greifen als einheimische. Jede chinesische Universität hat ihre spezifische Gebührenordnung, die wiederum innerhalb der Fachbereiche unterschiedlich ausfällt. Außerdem hängt die Höhe der Gebühr davon ab, welcher Abschluss angestrebt wird.
Für ein Bachelor-Studium sind mindestens 1.500 Euro bis maximal 5.000 Euro pro Jahr zu veranschlagen. Bei einem Master-Studium oder einer Promotion fallen zwischen 2.000 und 8.000 Euro Studiengebühren im Jahr an.
Die Kosten für Lebenshaltung und Unterbringung sind dagegen vergleichsweise gering. Andererseits haben Großstädte wie Shanghai mittlerweile ein Preisniveau erreicht, das mit Deutschland vergleichbar ist. Unterkunft bietet ein Wohnheim, das eigens für ausländische Studierende angeboten wird. Die Zimmer sind relativ klein und müssen oft mit einem Mitbewohner geteilt werden. Die Mieten sind für Ausländer meist recht hoch, so dass auch eine eigene Wohnung auf dem freien Markt in Betracht gezogen werden kann. Auch ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft wäre eine Alternative.